Viele Menschen haben einen Sehnsuchtsort, ohne genau zu wissen woher diese Sehnsucht stammt. Eine Freundin zieht es immer wieder nach Italien, in eine bestimmte Region. Sie hat dort weder familiäre, noch historische Wurzeln und doch fühlt sie sich immer wie zu Hause.

So ging es mir in New York. Ich war wahnsinnig aufgeregt, als wir vor vier Jahren in unserer kleinen, gemieteten Wohnung in Haarlem ankamen. So alt war meine Sehnsucht zu dieser Stadt schon. Vielleicht würde die Realität nicht mit meiner Phantasie standhalten können? Doch wir kamen an und ich war genau da wo ich sein wollte.

Eigentlich war es fast wie im Film. Die Treppe rauf zum Eingang, die Strasse etwas schmuddelig, an der Ecke ein Drugstore, davor ein paar Colored People die um ein Feuer standen. Unsere Vermieter waren multikulti und ich war zu Hause.

Leider ist Reisen in die USA wegen Corona nicht zur Zeit nicht möglich, aber irgendwann wird es wieder gehen. Zur Überbrückung der Zeit habe ich mir dieses Kästchen gebaut, mit fast allem was mich an NY erinnert. Die Farben, die Vielfalte, die Kunst und natürlich Fastfood.

Was auf dem Bild fehlt ist die Energie und das Gewusel der nie ruhenden Stadt. Das muss man einfach erleben. Besonders schön ist es dann, wenn man auch einen ruhigen Rückzugsort hat.